Posts Tagged ‘Westernreiten’

Welche Kleider passen zu Cowboyboots?

 

Frauen lieben alle Arten von Stiefeln.

Kommt die kalte Jahreszeit, nahen Herbst und Winter, gibt es endlich wieder Gelegenheit, die vielen schicken Stiefel zu tragen. Stiefel gibt es eigentlich zu jedem Outfit, und die Palette der verschiedenen Stiefel bei den Anbietern der Schuhmode und ungeheuer groß. Von der zierlichen Stiefelette, bis zum extrem hohen Schaftstiefel, vom flachen, bequemen und sportlichen Stiefel bis zu den Stiefeln mit allerhöchsten Absätzen, ist alles dabei. Einen besonderen Platz in der Stiefel Mode nehmen die tollen Cowboy Stiefel, die Cowboy Boots, ein. Ihre besonderen Merkmale sind der wadenhohe Schaft, ein festes Leder, teils mit sehr reichen Verzierungen, die schmal zulaufende Spitze und der kleine, breite Absatz. Der obere Abschluss ist häufig sehr schön geschwungen.

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Was sind die bevorzugten Gangarten beim Westernreiten?

 

Westernreiten hat seine Wurzeln im spanischen Vaqueroreiten und fordert dem Reiter wie auch dem Pferd ein sehr hohes Maß an Disziplin und an Können ab. Die Vielseitigkeit die beim Westernreiten verlangt wird ist breitgefächert und macht es damit zu einem so interessanten und beliebten Sport! Hinter dem cool und lässig aussehenden Neck-Reining, was übersetzt nichts anderes bedeutet als eine einhändige Zügelführung des Pferdes, steckt viel Arbeit und hartes und langes Training von reiter und Pferd.

  • Grundgangarten

In der Regel beherrscht jedes Pferd die 3 allseits bekannten Grundgangarten wie Schritt, Trab und Galopp! Diese kommen natürlich auch beim Westernreiten bei den verschiedenen Disziplinen zum Einsatz! Das Reining wird grundsätzlich nur im Galopp geritten. Beim Western Pleasure werden 3 Gangarten erwartet Schritt, Trab und Galopp. Generell sollte mit losem Zügel geritten werden. Besonderes Augenmärk liegt hier auf den Übergängen, welche fließend und mit kaum sichtbarer Hilfe von statten gehen sollten. Die Rittigkeit während der Übergänge ist entscheidend. Außerdem sollten der Trab so wie auch der Galopp in einem angebrachten Tempo geritten werden, genauso ist darauf zu achten nicht in einen 4 –Gang Trab zu fallen, da dies zu Abzügen in der Bewertung führt.

  • Speed Control

Beim Speed Control gelten ebenfalls nahtlose Übergänge. Das Speed Control ist eine Grundübung beim Westernreiten und wird ebenfalls im Galopp absolviert. Hier gilt es vom langsamen Schritt in einen schnellen Galopp zu fallen und umgedreht ohne sichtbaren Hilfen. Bei fast allen Übungen im westernreiten ist meist hohe Geschwindigkeit erwartet – überwiegend im Galopp, teilweise auch im Trab! Wer also zum Westernreiten wechseln möchte sollte die 3 Grundgangarten im Schlaf beherrschen; dann sind die Grundvoraussetzungen für das Westernreiten fast gegeben.

  • Besonderheiten

Es gibt zwar noch andere besondere Gangarten die nicht unbedingt jedem geläufig sind. Darunter fallen beispielsweise Rack, Walk, Marcha, pass. Slow gait und der Pass. Diese Gangarten können zwar theoretisch jedem Pferd antrainiert werden, jedoch gibt es ähnlich wie beim Menschen, Pferde denen es in die Wiege gelegt wurde. Außerdem werden die meisten Disziplinen im Galopp geritten. Daher ist es ratsam Quarter Horses, Appaloosas oder Paint Horses zum Westernreiten zu nutzen. Sie sind Trittsicher und wendig was beim Westernreiten sehr wichtig ist zu dem wird von Pferd und Reiter enorm viel Ausdauer erwartet wie auch Wachsamkeit. Pferd und reiter müssen einander verstehen ohne groß Hilfen geben zu müssen.

Die Übergänge in den Gangarten sollten geschmeidig und locker aussehen, es soll Spaß ausstrahlen und nicht wie Arbeit wirken – auch wenn in Wirklichkeit jede Menge harte Arbeit und Schweiß dahinter stehen.

Westernreiten

 

Welches Mädchen träumt nicht davon, auf einem feurigen Pferd in den Sonnenuntergang zu reiten? Die Tatsache, warum es in Deutschlands Süden mehr Westernreiter als im Rest der Republik gibt, erklärt sich relativ einfach. Es hat mit der deutschen Geschichte zu tun.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde Deutschland von verschiedenen Besatzungsmächten besetzt. Dies waren die Russen im Osten, die Franzosen und Engländer in der Mitte und speziell im Süden die Amerikaner. Sie brachten ihre Reitweise und teilweise ihre Pferde mit. Der Reitsport der Deutschen hatte militärischen Ursprung. Auch heute noch sind verschiedene Kommandos daher abgeleitet (z. B. Abteilung… rechts schwenkt Marsch! usw.). Da hingegen sind die Westerndisziplinen eine erfreuliche Abwechslung.

So stiegen viele, die den Drill in den herkömmlichen Reitanlagen nicht mochten um, und wurden Freizeitreiter oder Westernreiter. Um dem Klischee des Western zu untermauern, gibt es dort die sprichwörtliche Lagerfeuerromantik, was viele Mädchen zu diesem Sport hinzieht.

Um aber die Vielzahl an Interessenten und Neueinsteiger mit dem passenden Pferdematerial zu versorgen benötigte man Westernpferde und dafür waren die deutschen Pferderassen nicht unbedingt geeignet.

Für die Westernreitweise benötigt man ein muskulöses und im Quadrattyp stehendes Pferd. Gerade für kurze Wendungen, schnelle Galoppaden rasante Stopps eignen sich eben die amerikanischen Rassen hervorragend. Da oben wurden immer mehr Quarter Horses, Paints und Appaloosas importiert und infolge hier weiter gezüchtet. So entstanden dann die ersten deutschen Zuchtverbände für Westernpferde wie die Deutsche Quarter Horse Association (DQHA), der Paint Horse Club Germany (PHCG) in Anlehnung an die American Paint Horse Association (APHA), der Appaloosa Horse Club Germany (ApHCG) und der Appaloosa Horse Club (ApHC).

Und der Boom auf die Westernreiterei hält noch immer ungebremst an. Mit den verschiedenen Disziplinen wie Reining, Working Cowhorse, Western Horsemanship, Western Pleasure oder Showmanship at Halter findet jeder Interessierte auch eine für sich passende Reitdisziplin. Im Westernsattel ist es bequem, so dass man auch lange Ausritte genießen kann. Auf Haflingern – die der Westernreiter aus gerne liebevoll als „Alpen-Quarter“ bezeichnet – ist man auch in bergigem Gelände gut unterwegs.

Der Reiz des Westernreitens liegt wahrscheinlich darin begründet, dass man so genannte Impulse gibt und man das Pferd nicht wie beim englisch Reiten permanent vorantreiben muss. So ist ein entspanntes Reiten möglich, was den Reiter nicht allzu sehr anstrengt.

Und so freuen sich Westernreitschulen und Westerntrainer über regen Zulauf. Western Ranches mit Quarter Horses, Paints oder Appaloosas als Schulpferde erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sowohl im Süden als auch im Norden.